Die Zeiten eines William Shakespeare sind vorbei. Kein Bösewicht stellt sich gleich am Anfang in der Vorrede so vor wie Richard III.. Bösewichte dürfen aus Gründen der „Political Correctness“ nicht mehr derartig behindert sein und deswegen die Gesellschaft so pervertieren wie es Richard der III. tut.
Und dennoch muss man gerade jetzt die ersten Worte des Dramas zitieren. Es ist nämlich der Winter unseres Missvergnügens, wie mit einem Mann von gesunder Korruption wie Sepp Blofeld umgegangen wird. Ein Mann der den Friedensnobelpreis allein dafür verdient, dass er Nepalesen in Katar zu Tausenden vor dem Erdbebentod bewahrt hat.
Kaum werden seine engsten Mitarbeiter verhaftet, die er über Jahre hinweg protegiert hat, wird in tendenzieller Verblendung bezweifelt, dass Blofeld, das gewählte Oberhaupt der „Fußball-Familie“, die Zeit dafür hat, jeden in seiner Organisation zu überwachen. Wir reden über Joseph Jesus Blofeld, den einer der gerade Verhafteten als ein Vorbild benannt hat wie sonst nur Jesus Christus oder Nelson Mandela.
Es fehlt in der Berichterstattung also eindeutig an Respekt vor einer Person, die friedlich genug gesinnt ist, seine Stellvertreter nicht wie Kim Jung-Il mit einem Flakgeschütz hinrichten zu lassen, obwohl er an den selben schweizer Schulen ausgebildet wurde. Nein Beppi Blofeld ist der erste Diener einer kleinen, fast unbedeutenden Orgasination, ja eines gemeinnützigen Vereins, der nicht mal vier Milliarden Dollar Umsatz im letzten Jahr gemacht hat. Ein Mann der selbstlos den Fußball auch auf unbewohnten Inseln fördert und dabei nicht mal vor den Widrigkeiten von Nummernkonten auf den Cayman-Islands zurückschreckt. Nicht umsonst (sondern für viel Geld, wie die Lügenpresse behauptet) wird der bescheidene Schweizer auch von der bereits angesprochenen Quelle mit Mutter Theresa verglichen. Versuchte er nicht,immer auch unter dem Einsatz des Geldes der Sponsoren seiner Organisation, korrupte Geldwäscher in aller Welt wieder in die Gesellschaft einzubinden, Kriegsverbrecher beispielsweise in Afrika vor der Siegerjustiz in Den Haag zu bewahren? Gibt es vornehmere Zwecke mit dem Geld einer Organisation umzugehen, die wirklich ganz, ganz, ganz astrein die Demokratie für 209 Mitgliederländer vorlebt? In seiner ungeheuren Bescheidenheit hatte Blofeld bereits 1998 angekündigt, sich nicht mehr zu Wiederwahl zu stellen, um sich um seine anhängliche weiße Katze zu kümmern, doch die Vorsehung hatte andere Pläne mit dem asketischen Schweizer.
Im Sinne einer demokratischen freiheitlichen Gesinung wünschen wir uns doch alle, dass sich Blofeld nicht bis zum Untergang in einen Bunker der Alpenfestung zurückziehen muss, umgeben von nur wenigen Getreuen, die ihre Zyankalikapsel kaum mir dem possierlichen Schweizer teilen würden. Dafür aber gibt es ja heute am Freitag den 29.Mai 2015, einem historischen Datum für die Ewigkeit, eine Ermächtigungsveranstaltung, in der das fast tausendjährige Reich dieses größten Friedenstifters aller Zeiten (Gröfraz) verdientermaßen legitimiert wird.
Seppi Blofeld wird, so der heutige Stand, in seiner logischen Vernunft darauf hinweisen, dass der Wert von Vorbildern in dieser Zeit nicht unterschätzt werden darf.
Wir schließen uns vorbehaltlos dieser Ansicht an. Der gesellschaftliche Wert von schlechten Vorbildern ist bei weitem unterschätzt. Ohne Völkermord wüssten wir nichts darüber, wie schlimm das für gewisse Volksgruppen ist. Ohne Kinderschänder wüssten wir rein gar nichts über das Trauma, das ein Kind erleidet. Ohne dass wirtschaftlich und gesellschaftlich die dritte Welt ausgeplündert wird, könnten wir niemals die Motivation von Flüchtlingen bagatellisieren.
Deswegen müssen wir der westlichen, degenerierten Lügenpresse einen Blofeld entgegenstellen.